Was bedeutet Tagesgeld?
Tagesgeld ist eine risikolose Art sein Kapital auf einfache Weise zu vermehren. In der Regel wird dazu ein Tagesgeld Konto eröffnet. Mit dem ersten Euro der auf dieses Konto eingezahlt wird, vermehrt sich das Kapital. Auf das Tagesgeld gibt es nämlich Zinsen. Teilweise gibt es sogar bis zu 6 Prozent Zinsen auf das Tagesgeld (das Gegenteil ist Festgeld). Zudem wird das Geld nicht fest angelegt und ist jederzeit verfügbar. Anders als beim Festgeld kann die Höhe des Zinssatzes gewissen Schwankungen unterliegen. Die meisten Anbieter für Tagesgeld setzen jedoch für einen Zeitraum von circa 6 Monaten einen festen Zinssatz an, der nicht geändert wird. Danach ist es möglich, dass die Zinshöhe verringert oder aber auch erhöht wird. Die Zinsen werden täglich auf das Tagesgeld angerechnet.
Allerdings werden sie nicht täglich ausgezahlt. Das heißt, die Zinsen werden einmal monatlich, einmal im Quartal oder einmal jährlich ausgezahlt. Wer sein Geld also nicht längerfristig anlegen möchte, sollte darauf achten, dass die Zinsen in möglichst kurzen Abständen gezahlt werden. Bei einer regelmäßigen Auszahlung bietet sich der Vorteil des so genannten Zinseszinses.
Ein kleines Beispiel soll den Vorteil des Zinseszinses verdeutlichen. Wenn die Zinsen monatlich ausgezahlt werden und das Tagesgeld weiterhin auf dem Konto verbleibt, dann gibt es noch einmal Zinsen auf die bereits gewonnen Zinsen. Dadurch kann sich das angelegte Kapital selbstverständlich vergrößern. Ein Tagesgeld Konto (z.B. das Tagesgeldkonto der Mercedes Benz Bank) ist eine sehr gute Alternative zum gewöhnlichen Sparbuch.
Dispokredit
Der Dispokredit, auch bekannt als Dispositionskredit, gewährt dem Kontoinhaber die Überziehung des Kontos. Das heißt, wenn eigentlich kein Geld mehr auf dem Konto zur Verfügung steht, kann der Kontoinhaber noch Geld vom Konto abbuchen.
Allerdings fallen für das Überziehen des Kontos hohe Zinsen an. Der Dispokredit sollte also möglichst nur in einem Notfall verwendet werden. Zudem sollte der Dispokredit innerhalb kurzer Zeit zurück gezahlt werden, aufgrund der hohen Zinsen. Wie hoch ist der Dispo-Kredit?
Der Dispokredit wird dem Kontoinhaber von der Bank freiwillig eingeräumt und kann als Duldung der Kontoüberziehung bezeichnet werden. Die Höhe des gewährten Dispokredits richtet sich nach der Einkommenshöhe des Kontoinhabers und beträgt in der Regel zwei Monatsgehälter. Der Vorteil des Dispokredits ist, dass diese Kreditform nicht beantragt werden muss.
Ein grundlegender Nachteil, dieser Kreditform, sind die hohen Kredit Zinsen. Des Weiteren unterliegen die Zinsen, die auf den Kredit gezahlt werden müssen, keinem festen Wert. Das bedeutet, der Zinssatz kann sich jederzeit ändern und somit verringert oder auch erhöht werden. Viele Menschen schöpfen den Dispokredit soweit aus, das sie es jahrelang nicht schaffen den Kredit zurückzuzahlen. Häufig endet das Überziehen des Kontos für den Kreditnehmer in der Schuldenspirale.
Versicherung Vergleich
Für jede Lebenslage gibt es eine passende Versicherung. Im Internet werden zahlreiche Versicherungen zum günstigen Preis angeboten. Dennoch können sich die Kosten für die einzelnen Versicherungen je nach Anbieter stark unterscheiden. Zudem stellen sich viele Kunden die Frage, welche Versicherung notwendig ist und welche nicht. Bevor der Kunde eine Versicherung abschließt sollte er die Preise und Leistungen der einzelnen Anbieter gewissenhaft unter die Lupe nehmen. Bei dem vielfältigen Angebot der Versicherungen fällt das häufig nicht so leicht.
Diverse Plattformen im World Wide Web haben sich ausschließlich dem Thema Versicherungen gewidmet. Sie stellen die wichtigsten Versicherungen auf, erläutern welche Leistungen sie beinhalten und selbstverständlich auch den Preis. Besonders wichtig ist es die Leistungen und den Preis zu vergleichen. Häufig sind die Leistungen der Versicherungsanbieter nahezu identisch.
Die Kosten für Versicherungen können allerdings stark variieren. Die meisten Plattformen für Versicherungen stellen eine Art Tarifrechner zur Verfügung. Der Kunde muss also nur die gewünschte Versicherung auswählen, eine Preisvorstellung angeben und die besten Versicherungsanbieter werden aufgelistet. So fällt die Wahl für den richtigen Anbieter schon leichter.
In der Regel werden außerdem dann nur geprüfte Testsieger, die von Stiftung Warentest und Co. geprüft wurden angezeigt. Nach dem der Online Vergleich durchgeführt wurde, können weitere Unterlagen per Email oder Post angefordert werden oder die Versicherung sofort über das Internet abgeschlossen werden.
Siehe auch: Kredit Umschuldung - Krankenversicherung Vergleich - Zahnzusatzversicherung vergleich
Vorteile von Festgeld
Beim so genannten Festgeld wird das eingesetzte Kapital über einen bestimmten Zeitraum fest angelegt. Das heißt, der Anleger kann innerhalb dieses Zeitraums nicht über das Geld verfügen. Für das Anlegen des Kapitals erhält der Anleger Zinsen. Die Zinsen sind in der Regel höher als bei einem Tagesgeldkonto oder bei einer kurz- oder mittelfristigen Geldanlage.
Als Faustregel gilt, je länger die Laufzeit für die Festgeldanlage ist, desto höher ist der Zinsertrag. Der Zinsertrag wird je nach Kreditinstitut unterschiedlich ausgezahlt. Die Zinsen können monatlich, jedes Quartal oder einmal jährlich ausgezahlt, bzw. auf das Festgeld angerechnet werden. Die eigentliche Auszahlung des Zinsertrags findet erst, mit der Beendigung der Laufzeit statt, über die das Kapital angelegt wurde. Je nach Kreditinstitut müssen mindestens zwischen 500,- Euro und 1000,- Euro für die Festgeldanlage angelegt werden.
Wie hoch der Zinssatz ist und in welchem Zeitraum der Zinsertrag ausgezahlt wird, ist vom jeweiligen Kreditinstitut abhängig. Vor dem Anlegen des Kapitals ist es also ratsam die zahlreichen Angebote der Banken miteinander zu vergleichen. Eine gute Alternative zur herkömmlichen Bank, für die Festgeldanlage, sind Direktbanken im Internet.
Direktbanken haben keinen eigenen Filialzweig. Dadurch können Kosten für Räumlichkeiten, Beratung usw. eingespart werden. Im Gegenzug erhält der Anleger höhere Zinsen, auf das angelegte Kapital. Einziger Nachteil, die Kunden müssen sich selbstständig über die verschiedenen Anlegeformen und Risiken informieren. Ein persönliches Beratungsgespräch findet also nicht statt. Bei eventuellen Fragen ist allerdings ein Ansprechpartner per Email, Fax oder Telefon erreichbar.
Girokonto für Minderjährige
Auch Minderjährige haben die Möglichkeit ein Girokonto zu eröffnen. Dazu ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten erforderlich. Das Girokonto für Minderjährige wird häufig für die Auszahlung des Taschengeldes verwendet. Durch das eigene Konto lernen Kinder bzw. Jugendliche mit ihrem Taschengeld hauszuhalten. Zudem können sie die einzelnen Abbuchungen über einen Kontoauszug nachvollziehen.
Die Jugendlichen lernen außerdem den gewissenhaften und sicheren Umgang mit der Geldkarte. Spätestens wenn der erste Ferienjob ansteht oder die Ausbildung begonnen wurde, wird ein Girokonto benötigt. In der Regel wird das Geld heutzutage nicht mehr bar ausgezahlt, sondern direkt auf das Konto überwiesen. Eltern brauchen sich keine Sorgen machen, dass sich ihre Schützlinge, mit einem eigenen Girokonto und der dazugehörigen Geldkarte, verschulden könnten.
Bei einem Girokonto für Minderjährige handelt es sich um ein reines Guthabenkonto. Für diese Art der Konten gibt es keinen Dispositionskredit, der die Überziehung des Kontos ermöglicht. Es kann also nur solange Geld abgehoben werden, wie sich Guthaben auf dem Girokonto befindet. Für das Girokonto für Minderjährige fallen keine Kontoführungsgebühren an. Dieses Konto kann auch später für die Zahlung der Ausbildungsvergütung verwendet werden. Dann ist es jedoch möglich das Kontoführungsgebühren gezahlt werden müssen. Viele Banken bieten allerdings bereits kostenlose Girokonten an, ohne Kontoführungsgebühren. Weitere Informationen zum Thema.
Handyvertrag mit Zugabe
In den letzten Jahren hat sich die Mobilfunkbranche stark weiterentwickelt. Jahr für Jahr wurden neue, interessante Handytarife oder Tarifoptionen präsentiert. Doch um Handyverträge für die Verbraucher noch attraktiver zu machen, haben die Anbieter ganz tief in die Trickkiste gegriffen und das Vertragsbundle entwickelt. Kunden haben damit die Möglichkeit, einen Handyvertrag entsprechend der persönlichen Bedürfnisse in Kombination mit elektronischen Geräten zu erwerben. Dabei handelt es sich meist um ein Notebook, Playstation 3, Nintendo Wii oder Ähnliches. Die Auswahl wird von den Anbietern ständig erweitert, sodass dem Kunden kaum Grenzen gesetzt sind. Doch lohnt es sich tatsächlich bei solch einem Vertragsbundle zuzugreifen? Wenn die Notwendigkeit besteht, einen neuen Handyvertrag abzuschließen, kann sich so ein Angebot wirklich lohnen. Denn dadurch entstehen, außer für den Handyvertrag, keine weiteren Kosten für den Verbraucher. Die elektronischen Geräte gibt es fast immer kostenfrei dazu. Wenige Ausnahmen erfordern geringe Zuzahlungen. Wer allerdings nur über einen Vertragsabschluss nachdenkt, weil das Bundle interessant erscheint, sollte auf jeden Fall genau rechnen. Nur so lässt sich vermeiden, dass die Kostenfalle zuschnappt. Schließlich bindet der Handyvertrag den Kunden meist 24 Monate, in denen mindestens die Grundgebühr für den Vertrag anfällt.